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Alles, was Sie wissen müssen

Alles, was Sie wissen müssen

Sie sollten in modernen Windows-Versionen niemals nach einer verlorenen Datei suchen müssen – führen Sie einfach eine schnelle Suche durch. Sie müssen nicht einmal darauf warten, dass ein Comic-Hund Ihre Dateien findet, wie unter Windows XP.

Der Windows-Suchindexer wird ständig im Hintergrund ausgeführt, um eine schnelle lokale Suche zu ermöglichen. Dies ermöglicht die leistungsstarken Suchfunktionen, die Sie bei Google oder Bing verwenden würden – jedoch für Ihre lokalen Dateien.

Steuerung des Indexers

Standardmäßig überwacht der Windows-Suchindexer alles in Ihrem Benutzerordner – das ist C: Users NAME. Es liest alle diese Dateien und erstellt einen Index ihrer Namen, Inhalte und anderer Metadaten. Wann immer sie sich ändern, bemerkt und aktualisiert es seinen Index. Mit dem Index können Sie schnell eine Datei finden, die auf den Daten im Index basiert. Wenn Sie beispielsweise Dateien suchen möchten, die das Wort „beluga“ enthalten, können Sie nach „beluga“ suchen und erhalten eine sehr schnelle Antwort, wenn Windows das Wort in seinem Suchindex nachschlägt. Wenn Windows keinen Index verwendet hätte, müssten Sie warten, während Windows jede Datei auf Ihrer Festplatte öffnete, nachschaute, ob die Datei das Wort „beluga“ enthielt, und fortfuhr.

Die meisten Benutzer sollten dieses Indizierungsverhalten nicht ändern müssen. Wenn Sie Ihre wichtigen Dateien jedoch in anderen Ordnern speichern – möglicherweise speichern Sie Ihre wichtigen Daten auf einer separaten Partition oder einem separaten Laufwerk, z. B. unter D: Data -, möchten Sie diese Ordner möglicherweise Ihrem Index hinzufügen. Sie können auch auswählen, welche Dateitypen Sie indizieren möchten, Windows zwingen, den Index vollständig neu zu erstellen, den Indizierungsprozess anhalten, damit keine Systemressourcen verwendet werden, oder den Index an einen anderen Speicherort verschieben, um Speicherplatz auf Ihrem Systemlaufwerk zu sparen.

Um das Fenster „Indexierungsoptionen“ zu öffnen, tippen Sie auf der Tastatur auf die Windows-Taste, geben Sie „index“ ein und klicken Sie auf die angezeigte Verknüpfung „Indexierungsoptionen“. Verwenden Sie die Schaltfläche Ändern, um die von Windows indizierten Ordner zu steuern, oder die Schaltfläche Erweitert, um andere Optionen zu steuern. Um zu verhindern, dass Windows vollständig indiziert, klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern und deaktivieren Sie alle enthaltenen Speicherorte. Sie können den Suchindexer auch vollständig im Fenster „Programme und Funktionen“ deaktivieren.

Nach Dateien suchen

Sie können unter Windows 7 direkt über das Startmenü oder unter Windows 8 über den Startbildschirm nach Dateien suchen. Tippen Sie einfach auf die Windows-Taste und führen Sie eine Suche durch. Wenn Sie Dateien suchen möchten, die sich auf Windows beziehen, können Sie nach „Windows“ suchen. Windows zeigt Ihnen Dateien mit dem Namen Windows an oder enthält das Wort Windows. Von hier aus können Sie einfach auf eine Datei klicken, um sie zu öffnen. Unter Windows 7 werden Dateien mit anderen Arten von Suchergebnissen gemischt.

Unter Windows 8 oder 8.1 können Sie festlegen, dass nur nach Dateien gesucht wird. Wenn Sie eine Suche durchführen möchten, ohne den Desktop in Windows 8.1 zu verlassen, drücken Sie Windows-Taste + S, um eine Suchseitenleiste zu öffnen.

Sie können Suchvorgänge auch direkt über den Windows Explorer starten – das ist der Datei-Explorer unter Windows 8. Verwenden Sie einfach das Suchfeld oben rechts im Fenster. Windows sucht nach dem Speicherort, zu dem Sie gesucht haben. Wenn Sie beispielsweise nach einer Windows-bezogenen Datei suchen und wissen, dass sie sich irgendwo in Ihrer Dokumentbibliothek befindet, öffnen Sie die Dokumentbibliothek und suchen Sie nach Windows.

Verwenden von erweiterten Suchoperatoren

Unter Windows 7 werden Sie feststellen, dass Sie im Suchfeld Suchfilter hinzufügen können, mit denen Sie nach Größe, Änderungsdatum, Dateityp, Autoren und anderen Metadaten suchen können.

Unter Windows 8 sind diese Optionen auf der Registerkarte Suchwerkzeuge in der Multifunktionsleiste verfügbar. Mit diesen Filtern können Sie Ihre Suchergebnisse eingrenzen.

Wenn Sie ein Geek sind, können Sie die erweiterte Abfragesyntax von Windows verwenden, um erweiterte Suchvorgänge von überall aus durchzuführen, einschließlich des Startmenüs oder des Startbildschirms. Sie möchten nach „Windows“ suchen, aber nur Dokumente aufrufen, in denen Microsoft nicht erwähnt wird? Suchen Sie nach „Windows-Microsoft“. Möchten Sie auf Ihrem Computer nach allen Bildern von Pinguinen suchen, unabhängig davon, ob es sich um PNGs, JPEGs oder andere Bilddateien handelt? Suche nach „Pinguinart: Bild“.

Wir haben uns bereits die erweiterten Suchoperatoren von Windows angesehen. Weitere Informationen finden Sie in unserer ausführlichen Anleitung. Mit der erweiterten Abfragesyntax können Sie auf Optionen zugreifen, die in der grafischen Oberfläche nicht verfügbar sind.

Gespeicherte Suchen erstellen

Mit Windows können Sie Suchanfragen durchführen und als Datei speichern. Sie können die Suche später schnell durchführen, indem Sie auf die Datei doppelklicken. Die Datei funktioniert fast wie ein virtueller Ordner, der die von Ihnen angegebenen Dateien enthält.

Angenommen, Sie möchten eine gespeicherte Suche erstellen, in der alle neuen Dateien angezeigt werden, die in den letzten Wochen in Ihren indizierten Ordnern erstellt wurden. Sie können eine Suche nach „Erstellt am Datum: diese Woche“ durchführen und dann in der Symbolleiste oder in der Multifunktionsleiste auf die Schaltfläche „Suche speichern“ klicken. Sie hätten einen neuen virtuellen Ordner, den Sie schnell überprüfen könnten, um Ihre letzten Dateien anzuzeigen.

Eines der besten Dinge bei der Windows-Suche ist, dass sie vollständig über die Tastatur verfügbar ist. Drücken Sie einfach die Windows-Taste, geben Sie den Namen der Datei oder des Programms ein, die Sie öffnen möchten, und drücken Sie die Eingabetaste, um sie schnell zu öffnen. Windows 8 hat dies mit seiner nicht einheitlichen Suche viel unangenehmer gemacht, aber die einheitliche Suche kehrt mit Windows 8.1 endlich zurück.

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